Entlüftung Heizraum

Heute beschäftige ich mich endlich mal mit Thema “Entlüftung des Heizraumes”. Bisher kam ja die recht ineffektive Methode: “Fenster auf – Fenster zu” zum Einsatz. Da die neue Heizung sich die Luft jetzt nicht mehr aus dem Raum holen muss, kann es nun an eine energiesparendere Lösung gehen.

Sicherlich kommt nun die Frage auf: Warum denn Lüften, da geht ja die ganze wärme verloren? Leider gasen die beiden Heizöltanks ein wenig aus und bevor der Geruch durch den Keller zieht, lüfte ich lieber. Eine Sanierung der Tanks kommt aktuell nicht in Frage, da zum einen ansonsten keine Beanstandungen an den Tanks sind und zum Anderen die Mittel für einen Austausch nicht vorhanden sind.

Glücklicherweise ist von der alten Heizung noch ein Zuluftschacht nach außen vorhanden und ich muss nicht erst noch eine Kernbohrung für einen neuen Lüfter vornehmen. Bevor es nun an die Auswahl eines geeigneten Lüfters geht, muss die Luftwechselrate berechnet werden. Die Formel hierfür lautet:

V = VR * LWR/h

V = Benötigte Luftmenge pro Stunde (m3)
VR = Raumvolumen (LxBxH)
LWR = empfohlene Luftwechselrate

In meinem Fall nehme ich als LWR die Wechselrate von einer Färberei (5 – 15).

V = 32,7 * 10
V = 327 m3/h

Auswahl des Lüfters

Nun heißt es, einen Lüfter zu finden, welcher diese Leistung schafft. Zur Auswahl stehen zwei Modelle:
a) Plastikventilator – Einschublüfter – Ø150mm + Kugellager + höhere Leistung

Plastikventilator - Einschublüfter - Ø150mm + Kugellager + höhere Leistung

b) Kleinraumlüfter Dalap 150 PT – Ø 150mm + mit Kugellager

Kleinraumlüfter Dalap 150 PT - Ø 150mm + mit Kugellager

Zwar hat Variante a) eine etwas höhere Luftwechselrate, allerdings fehlt mir hier die Rückschlagklappe. Von daher ist mein Favorit Variante b)

Die Steuerung

Da der Lüfter nicht für Dauerbetrieb ausgelegt ist und dies auch beim geplanten Einsatz völlig überflüssig ist, stellt sich die Frage nach der Steuerung des Lüfters. Er könnte entweder mit einer digitalen Zeitschaltuhr gesteuert

werden oder die komfortable Lösung mittels der AVM FRITZ!DECT 200

Steckdose.

Bei der digitalen Zeitschaltuhr gefällt mir nicht, dass ich maximal 12 Zeiten programmieren kann, was zwar ausreichen sollte. Die Steckdose von AVM hätte den Vorteil, dass ich sie per Weboberfläche programmieren könnte und sie ggf. auch mittels Anbindung an einen Kalender sehr individuell steuern kann. Der Wermutstropfen ist hierbei der Preis: ca. 45 € finde ich zu teuer. Andererseits kostet eine digitale Zeitschaltuhr auch gut und gerne 20 €.

Hier werde ich mir noch einige Gedanken machen. Sobald das Projekt in die Tat umgesetzt wird, gibt es weitere Informationen.