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Reitstunde auf Rasmus

Heute war es dann endlich soweit: Nina sollte ihre erste, richtige Reitstunde bekommen.

Pünktlich um 15 Uhr waren wir auf dem Reiterhof Honnewarf.  Nachdem sich alle Reiterinnen versammelt hatten, ging es auf die Marschweide um die Pferde in den Stall zu holen. Unsere Lütte durfte heute zum ersten mal das Shetty Pony Molli (es sieht aus wie eine Kuh nur in klein) alleine in den Stall führen. Zusammen mit Frau Janssen durfte sie in der nächsten Runde ihr heutiges Trainingspferd in den Stall führen. Es war das Pony Rasmus (ich wundere mich immer noch darüber, dass solch ein großes Pferd ein Pony sein soll).

Dann wurden die Pferde in der Stallgasse angebunden und erstmal gestriegelt. Anschließend zeigte Frau Janssen Nina und Mama, wie der Sattel und die Trense angelegt werden. Danach bewegte sich der Korso aus Pferden und Reiterinnen auf die große Weide. Kurz bekamen die erfahrenen Reiterinnen eine Aufgabe. Danach gehörte die Überwiegende Aufmerksamkeit Nina und Rasmus. Zunächst führte Frau Janssen Rasmus im Schritt über die Wiese, um Nina ein Gefühl für das Pferd zu geben. Zwischendurch gab Sie immer wieder Anweisungen an die anderen Reiterinnen.

Ich war fasziniert davon, wie Sie Nina die Aufmerksamkeit schenkte und dabei auch alle anderen Reiterinnen im Blick hatte. Nach einiger Zeit musste dann Nina den “Steh – Sitz” auf Rasmus üben, was sehr schnell klappte, da Frau Janssen es Nina sehr gut erklärt hatte. Leider war die Reitstunde viel zu schnell vorbei. Aber das Grinsen ging den ganzen Abend nicht aus Ninas Gesicht.

Besuch auf dem Ponyhof

Heute wollten wir mit unserer Lütten einen Ausritt auf einem Pony unternehmen.  Auf dem Weg in unser Ferien Domizil hatten wir ein Schild entdeckt und machten uns nun auf dem Weg zu dem Hof, welcher am Rande von Norddeich liegt.

Gemütlich rauchend saßen die beiden Besitzer des Reithofs vor der Stallung. Ein kurzer Plausch, schnell eine Reitkappe ausgesucht und schon Stand Bruno (das Pferd) gesattelt vor dem Stall. Nina durfte gleich aufsitzen. Der Besitzer empfahl uns noch, wo wir mit dem Pferd langlaufen sollten und von da ab waren wir uns selbst überlassen.

Und natürlich kam es, wie es kommen musste: Das Pferd setzte seinen Kopf durch, ging ein paar Schritte vor um dann wieder gemütlich zu grasen. Nach etwa 5 Minuten hatte Nina die Lust am Ponyreiten schon verloren und wollte wieder zurück. Den Weg zurück fand Bruno von ganz alleine, aber nur um immer wieder stehen zu bleiben und erneut Gras in sich zu stopfen. Wir alle hatten die Lust gründlich am Reiten verloren und gaben das Pferd völlig entnervt ab.

Die Enttäuschung war Nina deutlich anzusehen. Jedenfalls stand da für uns fest, dass dieser Reiterhof nicht mehr in Frage kommt (nicht immer ist eine große Beschilderung und Werbung im Ort ein Indiz dafür, dass man den richtigen Hof auswählt).