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Reiten für Anfänger

Heute war es endlich soweit: Die erste, richtige Reitstunde für Nina.

Wie gewohnt wurden zuerst die Pferde von der Marschweide geholt. In der Boxengasse wurden sie dann gestriegelt und anschließend für die Reitstunde fertig gemacht. Das schöne Wetter hatte heute noch vier weitere Reiterinnen angelockt und so war emsiger Betrieb. Was ich sehr schön fand war, dass die großen Reiterinnen Nina während der ganzen Reitstunde immer wieder halfen und ihr auch neue Sachen zeigten. Es war wie eine große Familie.

Auf der Weide ging es dann los: Zunächst im Schritt, dann ein (noch geführter) leichter Trap mit Steh-Sitz. Nachdem Nina sich recht sicher fühlte, durfte sie eine Runde alleine im Trap über die Marschweide reiten. Frau Janssen lief zur Sicherheit dabei neben ihr her. Wieder hatte Sie auch die anderen Reiterinnen im Blick.

Nachdem Ninas Reitstunde zu ende war, musste Mama auch ganz spontan auf Rasmus aufsteigen und ihr Können unter beweiß stellen. Frau Janssen wollte Mama damit nochmals zeigen, wie anstrengend so eine Reitstunde für den Reiter ist. Und da Sie wusste das heute unser letzter Urlaubstag war, durfte Nina nochmals für eine halbe Stunde an der Führleine auf Rasmus reiten.

Bei der Verabschiedung gab uns Frau Janssen noch ein paar gute Tipps, wie wir zu Hause einen geeigneten Reiterhof finden können.

Sichtlich glücklich, aber auch traurig, da nun erstmal die schönen Stunden auf dem Reiterhof Honnewarf zu ende waren, machten wir uns auf den Heimweg. Im nächsten Urlaub kommen wir auf alle Fälle wieder.

Wir wünschen dem Reiterhof Honnewarf alles Gute; drücken Frau Janssen die Daumen, das Zauberfee sich weiterhin so gut entwickelt; und wünschen Ihr und Ihren Pferden, aber auch allen Reiterinnen, ganz viel Gesundheit.

Danke für die schöne Zeit!

Besuch auf dem Ponyhof

Heute wollten wir mit unserer Lütten einen Ausritt auf einem Pony unternehmen.  Auf dem Weg in unser Ferien Domizil hatten wir ein Schild entdeckt und machten uns nun auf dem Weg zu dem Hof, welcher am Rande von Norddeich liegt.

Gemütlich rauchend saßen die beiden Besitzer des Reithofs vor der Stallung. Ein kurzer Plausch, schnell eine Reitkappe ausgesucht und schon Stand Bruno (das Pferd) gesattelt vor dem Stall. Nina durfte gleich aufsitzen. Der Besitzer empfahl uns noch, wo wir mit dem Pferd langlaufen sollten und von da ab waren wir uns selbst überlassen.

Und natürlich kam es, wie es kommen musste: Das Pferd setzte seinen Kopf durch, ging ein paar Schritte vor um dann wieder gemütlich zu grasen. Nach etwa 5 Minuten hatte Nina die Lust am Ponyreiten schon verloren und wollte wieder zurück. Den Weg zurück fand Bruno von ganz alleine, aber nur um immer wieder stehen zu bleiben und erneut Gras in sich zu stopfen. Wir alle hatten die Lust gründlich am Reiten verloren und gaben das Pferd völlig entnervt ab.

Die Enttäuschung war Nina deutlich anzusehen. Jedenfalls stand da für uns fest, dass dieser Reiterhof nicht mehr in Frage kommt (nicht immer ist eine große Beschilderung und Werbung im Ort ein Indiz dafür, dass man den richtigen Hof auswählt).